Zum Fest am liebsten Gans
13. Dezember 2010Alle Jahre wieder kommen Familie und Freunde zusammen, um Weihnachten zu feiern. Ein gemeinsames Essen darf hierbei natürlich nicht fehlen. Wie auch in den vergangenen Jahren, stehen dabei Gans und Ente weit oben. Einer Umfrage zufolge bevorzugt mehr als die Hälfte die Gans, und über 30 Prozent wünschen sich Ente auf dem Tisch. Doch das war nicht immer so. Traditionell wurde an Heiligabend keine Gans, sondern Karpfen gegessen. Dies war der letzte Tag der adventlichen Fastenzeit, in der kein anderes Fleisch gegessen werden durfte. Der Gänsebraten wurde dann am 1. Weihnachtsfeiertag zubereitet.
Die Deutschen haben für die Zubereitung des Gänse- bzw. Entenbraten ihre Vorlieben. So sind die Varianten mit Füllung am Beliebtesten. Spitzenreiter ist eine fruchtige Füllung aus Äpfeln, Zwiebeln und Orangen. Aber unabhängig von der Zubereitung oder der Füllung ist die Qualität des Geflügels entscheidend. Daher sollte man beim >Einkaufen auf das CMA-Gütezeichen achten. Die deutsche Herkunft kann man einfach an der D/D/D-Kennzeichnung erkennen. Diese besagt, dass das Geflügel in Deutschland geboren, aufgezogen und geschlachtet wurde.
Für die Zubereitung selbst sollte man genügend Zeit einplanen. Dies beginnt auch schon mit dem Auftauen. Je nach Größe kann dies bis zu zwei Tage in Anspruch nehmen. Je nach Rezept muss der Braten teilweise an die drei Stunden im Backofen braten. Wer Hilfe bei Garzeiten und Temperatur benötigt, für den gibt es jede Menge Küchenhelfer. Welche davon sinnvoll sind, hängt vom Können und der Erfahrung des Einzelnen ab. Wer also genügend Zeit einplant, gerät nicht unnötig in Stress und kann am Ende ein festliches Weihnachtsessen mit der Familie und Freunden genießen.
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